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Treffsichere "Welt"-Kicker vom Punkt Neun Mannschaften, rund 70 Sportjournalisten (und einige Gastspieler), 22 Spiele und 72 Tore - dies sind die statistischen Angaben zum traditionellen Hallenfußballturniers des VDS Berlin-Brandenburg am 4. Februar in der Sporthalle Charlottenburg. Am Ende des vierstündigen Turniers stand zwar wieder der Vorjahressieger "Kicker" im Finale. Doch im Spiel gegen die starke Vertretung der "Welt" gelang in zehnminütiger Spielzeit keiner Mannschaft ein Tor, so dass das Schießen vom Neunmeterpunkt über den Turniersieg entscheiden musste. Während für die "Welt" Amadeus Schleicher, Stefan Flohr und Till Schwertfeger recht sicher verwandeln konnten, traf für den "Kicker" lediglich Martin Eisen. Ausgerechnet Matthias Ludwig, einer der besten Spieler des Turniers, jagte das Leder über den Kasten. Aus den Händen von VDSBB-Schatzmeisters Lutz Grotehusmann und Beisitzer Jürgen Zinke nahmen die "Welt"-Mannen den Wanderpokal entgegen. Urkunden gab es für den zweitplatzierten "Kicker" und die "Fußballwoche", die im Spiel um Platz drei die "Bild-Zeitung" klar mit 4:0 bezwungen hatte. Einen attraktiven Pokal konnte Andreas Hufnagel vom "Bild"-Team als bester Torschütze des Turniers mit sieben Treffern entgegen nehmen.
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Turniersieger Welt: (v.l) Falk Schneider, Amadeus Scheida, Stephan Flohr, Julien Wolff, Till Schwerdtfeger, Jens Bierschwale, davor Sven Flohr. Nach den Gruppenspielen hatten sich in der Gruppe A mit fünf Teams der "Kicker" und "Bild" sowie in der Gruppe B mit vier Mannschaften "Die Welt" und die "Fußballwoche" als die jeweils Erst- und Zweiplatzierten ins Halbfinale geschossen. Hier setzte sich der "Kicker" gegen die "Fußballwoche" mit 3:1 und die "Welt" nach Verlängerung mit 4:3 (2:2) gegen "Bild" durch. Platz fünf holte sich das Deutschlandradio durch einen 2:0-Erfolg gegen TV Sport in Berlin. Im Spiel um Platz sieben unterlag der glücklose "Oranienburger Generalanzeiger", als einzige Vertretung aus Brandenburg nun schon Stammgast beim Turnier, gegen die "Deutsche Welle TV" mit 0:5.
Lob gab es von den Teilnehmern für das gut organisierte Turnier und
Schiedsrichter Werner Dallge von Lichtenberg 47, der diesmal alle Partien allein
leiten musste, weil sein eigentlich noch eingeplanter Kollege Jürgen Herbst
krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel. "Die Spieler haben es mir aber auch
leicht gemacht", gab der Referee, der keine einzige Zeitstrafe verteilen musste,
das Lob zurück. Im Halbfinale hatte sich "Kicker"-Torhüter Michael Richter bei
einer Abwehraktion am Kopf verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Platzwunde wurde mit vier Stichen genäht, so dass der extra aus Peine
angereiste Keeper danach das Krankenhaus wieder verlassen konnte.
Jürgen Zinke
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